Dreieich, Sudetenring 31

Energetische Sanierung inkl. Photovoltaikanlage, Luftspülanlage und Wärmepumpen auf dem Dach

Bauobjekt

Mehrfamilienhaus, 10-geschossig
Baujahr: 1961

Vor Sanierung

Wohneinheiten: 40

Nach Sanierung

Wohneinheiten: 40
Wohnfläche: 2.900,00 m²

Auftrag

Auftrag als Generalunternehmer
Bauherr: Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Bauzeit: März 2022 bis
Mai 2023
Kosten: ca. 2.569.000 Euro (KG 300 und 400)
Kosten pro m²: ca. 886 Euro

Leistungen

  • WDVS-Fassadendämmung
  • Flachdachabdichtung mit Gefälledämmung
  • Erneuerung des Vordachs des Hauseinganges mit aufgesetztem Luft- spülaggregat für das TH
  • Erneuerung der TH-Fenster als Pfosten-Riegel-Fassade
  • Kellerdeckendämmung
  • Erneuerung aller Wohnungsfenster
  • Betonsanierung und Beschichtung der Loggien
  • Neue Loggia-Brüstungselemente
  • Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage
  • Neue Heizzentrale mit zentraler Warmwasserbereitung über zwei Wärmepumpen auf dem Dach und einem Spitzenlastkessel
  • Installation einer PV-Anlage mit 13 kWp

Im Jahr 2022 führten wir im Rahmen eines energetischen Sanierungsprogrammes der Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH die energetische Modernisierung eines bewohnten Wohnhochhauses in Dreieich durch. Hierfür wurden im Wesentlichen die Gebäudehülle energetisch ertüchtigt und die Heizungszentrale modernisiert.

Die energetische Ertüchtigung erfolgte mit einem 16 cm starken mineralischen Wärmedämmverbundsystem, einer Gefälledämmung des Warmdachbereichs und einer Dachbodendämmung des Kaltdachbereichs, einer Kellerdeckendämmung und neuer Fensterelemente mit 3-fach-Verglasung. Die alte Beton-Glas-Fassade des Treppenhauses wurde abgebrochen und durch eine hochwertige Aluminium-Pfosten-
Riegel-Fassade ersetzt. Die Loggien erhielten neue Glasbrüstungen, während die Loggia-Böden betonsaniert und neu beschichtet wurden.

Das alte Hauseingangsdach wurde abgebrochen und durch eine neue moderne Stahlkonstruktion ersetzt. Das für die Belüftung des Treppenhauses im Brandfall geforderte Luftspülaggregat wurde relativ unscheinbar auf das neue Vordach montiert. Die für die zukünftige Wärmeversorgung des Gebäudes eingesetzten zwei Wärmepumpen und eine Photovoltaikanlage mit 13 kWp wurden auf dem neu eingedichteten Flachdach installiert.